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Philosophie Drucken

Es gibt ein verbindendes Grundelement, dass uns Frauen aus dem El Mida Team zusammengeführt hat - die Faszination der Wüste und die Leidenschaft diese immer wieder erleben zu wollen. Man kann versuchen dies mit Worten zu beschreiben, aber es wird nicht gelingen - Wüste muss man erleben! 

Es gibt unzählige Veranstalter für Wüstenreisen - die Entscheidung für einen bestimmten Anbieter fällt sicher nicht leicht. Deshalb möchten wir an dieser Stelle kurz unser besonderes "Markenzeichen" formulieren.

Wir haben nicht die Vielzahl an Reisen anzubieten wie die großen Veranstalter, dafür legen wir bei unserer überschaubaren Auswahl größten Wert auf den sehr persönlichen Kontakt zu unseren Teilnehmerinnen und auf die freundschaftlichen Beziehungen zu den Menschen, die unsere Reisen vor Ort ausrichten. Wir können uns auf eine optimale Betreuung seitens der lokalen Veranstalter im jeweiligen Reiseland verlassen. Was unsere Organisation vor, während und auch nach den Reisen angeht, so können wir folgendes garantieren:

- Ab der ersten Kontaktaufnahme bis zur Rückkehr von der Reise erfährt jede Teilnehmerin eine persönliche individuelle Betreuung.

- Wir berücksichtigen ganz persönliche Anliegen, angefangen mit der Bemühung um heimatnahe An- und Rückreisemöglichkeiten. An den Direktflugtagen nach/von Djerba bieten wir ohne Aufpreis Flugmöglichkeiten von 5 Städten Deutschlands, sowie von Genf und Zürich, an. Wir verlängern die Reise auf Wunsch mit individuellen Vor- oder Anschlussprogrammen, ohne Ticketaufpreis, und nutzen dabei unsere Beziehungen diese sehr preiswert anbieten zu können. 

- Wir laden unsere Teilnehmerinnen zu Vor- und Informationstreffen bei uns zu Hause ein, oder kommen auch gerne in andere Städte, um ein Treffen möglich zu machen.

Zitat aus dem Buch „Geboren mit Sand in den Augen“ des Tuaregführers Mano Dayak:

Jedes Mal, wenn ich der Wüste gegenüberstehe, führt sie mich auf die erregende Reise in mein eigenes Ich, in dem wehmütige Erinnerungen, Befürchtungen und Hoffnungen des Lebens miteinander streiten. Wer in der Wüste überleben will, muß sie verstehen, ihr zuhören. Denn sie wird immer stärker sein als der Mensch. Man muß, um hier zu leben, ebensoviel Bescheidenheit wie Mut aufbringen. Für Menschen, die nicht in ihr gelebt haben, erscheint sie wie ein großer leerer Raum, während sie für uns unendlich lebendig ist. Wie diese Liebe erklären, die wir unserer so ausgedörrten und schwierigen Umwelt entgegenbringen?


Diesem Zitat braucht man eigentlich nichts hinzuzufügen – trotzdem wollen wir mit eigenen Worten versuchen zu erklären, warum es uns immer wieder in die Wüste zieht.

Es gibt Regionen auf diesem Planeten, die es uns bei einem Besuch ermöglichen auf unsere Ursprünge zurückgeführt zu werden, die uns erahnen lassen können, wie wir Menschen vormals gelebt haben und was dabei wesentlich war.
So ein Ort ist die Wüste - dort spüren wir das Fundamentale unserer Existenz.

Das ist das Hauptanliegen unserer Reisen – weiterzugeben was wir selbst dort erfahren haben – die Einfachheit, das Reduziertsein auf die ursprünglichen Dinge des Daseins -  die Erfahrung loslassen zu können von den uns strapazierenden Lebensumständen unseres hektischen Alltags.

Wir achten sehr darauf, den Lebensraum Sahara zu erhalten. Durch den zunehmenden Wüstentourismus ist im Laufe der Jahre die Müllbelastung immer größer geworden. Wir versuchen im Einklang mit unseren Beduinen eine akzeptable Müllentsorgung für beide Seiten zu finden und somit Naturverschmutzung zu mindern.

Unseren Beduinen, ihren Familien und ihrem anstrengenden Leben schenken wir große Achtung und Wertschätzung.
Wir setzen alles daran unseren Begleitern eine faire Entlohnung zukommen zu lassen für ihre harte Arbeit, die sie immer mit würdevoller Gelassenheit und großer Fürsorge verrichten.

Ganz wichtig ist es uns, unseren Teilnehmerinnen die gesuchte Entspannung und Geborgenheit in dieser ursprünglichen, aber auch fremden Umgebung zu gewährleisten.

Durch die in 10 Jahren entstandene Vertrautheit mit unseren Begleitern und durch Besuche und Aufenthalte bei ihren Familien, haben wir Verständigungswege gefunden und versucht eine Brücke für die kulturellen Gegensätze von Orient und Okzident zu schlagen. Durch die zwischenmenschliche Interaktion haben wir viele Einsichten und Einblicke in die arabisierten Seelen der berberstämmigen Menschen bekommen. Daraus erwächst ein größeres Verständnis für ihre Lebensweise, und wir haben gelernt, wie sie mit Freud und Leid - auch den modernen Umbrüchen in ihren Traditionen - umgehen.

Während der gemeinsamen Méharées bekommen die Teilnehmerinnen durch diese gewachsenen Beziehungen zu unseren Beduinen auch Zugang zu einer besseren, freundlicheren und toleranteren Völkerverständigung – ein wichtiger Aspekt für ein Denken über die Grenzen der Kontinente hinweg.

 
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